Stefanie Jerg – Präsenz- und Selbstfürsorgetraining online
www.stefaniejerg.com – info@stefaniejerg.com

AGB

§1 Geltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Stefanie Jerg, c/o RA Matutis, Berliner Str. 57, 14467 Potsdam (im folgenden Trainerin genannt), führt ihr Angebot eines Präsenz- und Selbstfürsorgetrainings gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Indem die Auftraggeberin/der Auftraggeber (im folgenden Klientin/Klient genannt) das Angebot annimmt und ein Präsenz- und Selbstfürsorgetraining bucht, erklärt sie/er sich mit der Geltung dieser AGB einverstanden.

§2 Gegenstand der Dienstleistung

Die Klientin/der Klient nimmt bei der Trainerin ein Präsenz- und Selbstfürsorgetraining in Anspruch. Das Training erfolgt unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (Live-Videomeeting). Das Training hat zum Ziel, der Klientin/dem Klienten Methoden des Präsenztrainings zu vermitteln, mit ihr/ihm zu erproben und einzuüben, so dass diese im Alltag der Klientin/des Klienten selbstständig anwendbar werden und zu einer verstärkten Selbstfürsorgepraxis, zu mehr Gewahrsein im Hier und Jetzt und zu besserer Stressbewältigung führen können. Dazu kommen Übungen und Arbeitswege aus den Bereichen Bewegungs- und Atemmeditation, Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken und geführte Imaginationen und Körperreisen zum Einsatz. Das Anliegen und die individuellen Bedürfnisse der Klientin/des Klienten werden zu Beginn jeder Sitzung im Gespräch geklärt und die von der Trainerin vorgeschlagenen Übungen darauf abgestimmt.
Die angebotene Leistung dient nicht der Feststellung, Heilung oder Linderung von psychischen oder physischen Krankheiten oder Körperschäden bei Menschen. Die Trainerin erstellt keine Diagnosen und erbringt ausschließlich eine Leistung außerhalb der Heilkunde.

§3 Ort des Trainings

Das Training findet online über das besonders sicher verschlüsselte und mit dem ips-Gütesiegel und dem Datenschutz-Gütesiegel des ULD ausgezeichnete Videokonferenzsystem „RED connect Videosprechstunde“ (https://www.redmedical.de) statt. Der Klientin/dem Klienten entstehen keinerlei zusätzlichen Kosten für die Anspruchnahme der Videosprechstunde. Er/sie muss kein Konto bei RED connect haben und muss kein registrierter Benutzer sein. Es genügt, den Einladungslink, den die Trainerin vor der Sitzung per Mail bereitstellt, anzuklicken, um an der Videosprechstunde teilnehmen zu können. Sollte RED connect aus technischen Gründen (wie z. B. älteres Windows-Betriebssystem) auf dem Endgerät der Klientin/des Klienten nicht funktionieren und die Klientin/der Klient keine Lösung für das technische Problem finden, einigen sich Klientin/Klient und die Trainerin auf einen anderen Videokonferenzdienst, der weder der Klienten/dem Klienten, noch der Trainerin Zusatzkosten verursacht. Diese technischen Fragen werden zu Anfang der ersten Sitzung geklärt. Sollte es nötig sein, einen anderen Videokonferenzdienst als RED connect in Anspruch zu nehmen, gehen die für den Wechsel benötigten zusätzlichen Minuten nicht von den vereinbarten 60 Minuten Trainingszeit ab und werden nicht zusätzlich in Rechnung gestellt.

§4 Dauer des Trainings und Terminvereinbarung

Eine einzelne Sitzung des Präsenz- und Selbstfürsorgetrainings dauert 60 min. Den Termin vereinbaren die Klientin/der Klient und die Trainerin jeweils individuell.
Die Klientin/der Klient legt sich nicht im Voraus auf eine bestimmte Anzahl an Sitzungen fest, sondern entscheidet nach jeder Sitzung, ob sie/er eine weitere Sitzung in Anspruch nehmen möchte oder nicht. In der Regel wird am Ende einer Sitzung vereinbart, ob und wann ein weiterer Termin stattfinden soll. Die Klientin/der Klient kann aber auch jederzeit per Mail Kontakt zur Trainerin aufnehmen und einen weiteren Termin anfragen. Als Abstand zwischen zwei Trainingseinheiten empfiehlt sich ca. zwei Wochen, am Anfang eines Trainingsprozesses kann auch ein wöchentliches Treffen sinnvoll sein.

§5 Schweigepflicht und Neutralität der Trainerin

Die Trainerin verpflichtet sich, über alle im Rahmen des Trainings bekannt gewordenen beruflichen und privaten Angelegenheiten des Klienten und über alle vertraulichen Details während und nach der Zusammenarbeit Stillschweigen zu bewahren. Die Schweigepflicht beginnt bereits mit Aufnahme des Erstkontakts.
Die Trainerin wahrt in ihrer Arbeit die Interessen der Klientin/des Klienten. Sie beeinflusst die Klientin/ den Klienten nicht im Sinne eigener persönlicher, politischer, religiöser oder anderer Anschauungen. Die Trainerin versichert zudem, keiner Sekte anzugehören und nicht Teil von Scientology oder vergleichbaren Organisationen zu sein.

§6 Gesundheitszustand und Verantwortung des Klienten

Die Klientin/der Klient versichert mit ihrer/seiner Teilnahme am Präsenz- und Selbstfürsorgetraining, dass sie/er an keiner psychischen oder physischen Erkrankung oder Störung leidet, die ihre/seine Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt oder einem Online-Training entgegensteht. Durch die Teilnahme am Präsenz- und Selbstfürsorgetraining bestätigt die Klientin/der Klient, dass ihr/ihm bewusst ist, dass das Präsenz- und Selbstfürsorgetraining kein therapeutisches Angebot ist und ein solches nicht ersetzt sowie dass sie/er während und nach dem gesamten Trainingsprozess für ihre/seine Gesundheit selbst verantwortlich ist.

§7 Honorar und Zahlungsmodalitäten

Das Honorar für eine Sitzung à 60 min. beträgt 95 € inklusive Mehrwertsteuer.
Die Vergütung ist bei Buchung der Dienstleistung fällig. Die Zahlung der Klientin/des Klienten ist unbar zu leisten durch eine Zahlung per PayPal über die Website der Trainerin (www.stefaniejerg.com) oder per Überweisung nach Erhalt der Bankdaten per Mail. Nach erfolgter Zahlung erhält die Klientin/der Klient das Präsenz- und Selbstfürsorgetraining zum vereinbarten Termin. Eine Rechnung über den gezahlten Betrag wird nach der Sitzung oder, wenn die Klientin/der Klient es so wünscht, nach dem Ablauf mehrerer Sitzungen ausgestellt.

§8 Termineinhaltung und Ausfallhonorar

Die honorarpflichtige Sitzungszeit beginnt zur vereinbarten Uhrzeit, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Eine Verlängerung der Sitzungszeit wegen Verspätung der Klientin/des Klienten oder eine Erstattung der nicht genutzten Sitzungszeit ist nicht möglich. Die Sitzungszeit beinhaltet Vor- und Nachgespräch.

Kann die Klientin/der Klient einen zuvor vereinbarten Termin nicht einhalten, ist der Termin mindestens 24 h zuvor abzusagen. In diesem Fall erstattet die Trainerin der Klientin/dem Klienten das bereits gezahlte Honorar zurück oder es wird mit einer kommenden Sitzung verrechnet. Wird ein Termin nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt, wird der Termin mit 50% Prozent des Sitzungspreises in Rechnung gestellt. In diesem Fall erstattet die Trainerin der Klientin/dem Klienten 50% des bereits gezahlten Honorars zurück oder es wird mit einer kommenden Sitzung verrechnet. Wird nicht mindestens eine Stunde vor dem Termin abgesagt, fällt ein Ausfallhonorar in Höhe von 100% des Sitzungspreises an.

Für den Fall, dass die Trainerin eine Sitzung aus dringlichen Gründen absagen muss, wird die Klientin/der Klient schnellstmöglich verständigt, um einen Ersatztermin anzubieten. Sollte sich kein Ersatztermin finden lassen, wird der Klientin/dem Klienten das für die entfallene Sitzung bereits gezahlte Honorar vollständig zurück erstattet oder wird der Klientin/dem Klienten die nächste Sitzung nicht in Rechnung gestellt.

§9 Trainingsserfolg und Gewährleistung

Die Trainerin verpflichtet sich, der Klientin/dem Klienten nach bestem Wissen und Gewissen Methoden und Möglichkeiten für eine effiziente, selbstwirksame Präsenz- und Selbstfürsorgepraxis an die Hand zu geben und sie/ihn auf ihrem/seinen Weg dabei durch ihre Expertise zu unterstützen. Dennoch kann die Trainerin den gewünschten Erfolg bzw. das Erreichen visualisierter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Insofern kann für die Zufriedenheit der Klientin/ des Klienten mit der erbrachten Dienstleistung keine Gewähr übernommen werden. Das Präsenz- und Selbstfürsorgetraining ist ein eigenverantwortlicher Prozess, bei dem die Trainerin der Klientin/dem Klienten als Impulsgeberin und Begleiterin zur Seite steht. Sowohl Klientin/Klient als auch Trainerin sind gewillt, ihren bestmöglichen Teil zu diesem Prozess beizutragen. Die Anwendung und Umsetzung der im Training vorgestellten Methoden und Übungswege bleiben in der Verantwortung der Klientin/ des Klienten.

§10 Dokumentation und Datenschutz

Die Trainerin dokumentiert und archiviert den Verlauf des Trainings schriftlich. Hierzu gehören die jeweils vorgestellten und erprobten Methoden und Übungen, die Resonanz des Klienten/der Klientin darauf sowie Anliegen und Erkenntnisse, die die Klientin/der Klient im Lauf der Sitzung äußert. Eine Video-Aufzeichnung des Trainings erfolgt nicht. Weiterhin speichert die Trainerin die personenbezogenen Daten der Klientin/des Klienten, soweit es zur Rechnungsstellung und Buchführung erforderlich ist. Die Trainerin verpflichtet sich, alle Dokumente für Dritte unzugänglich aufzubewahren und keine Daten an Dritte weiterzugeben. Die Klientin/der Klient erklärt sich mit der Erhebung und Archivierung der entsprechenden Daten einverstanden. Er/sie kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen. In diesem Fall verpflichtet sich die Trainerin zur vollständigen Löschung aller Daten. Darüber hinaus gilt die Datenschutzerklärung (siehe Website: www.stefaniejerg.com). Verantwortlicher im Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist: Stefanie Jerg, info@stefaniejerg.com, vertreten von: c/o RA Matutis, Berliner Str. 57, 14467 Potsdam. Unter den angegebenen Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten kann die Klientin/der Klient jederzeit folgende Rechte ausüben:
• Auskunft über gespeicherte Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO),
• Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
• Löschung gespeicherter Daten (Art. 17 DSGVO),
• Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern die Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht gelöscht werden dürfen (Art. 18 DSGVO),
• Widerspruch gegen die Verarbeitung von Daten (Art. 21 DSGVO) und
• Datenübertragbarkeit, sofern in die Datenverarbeitung eingewilligt wurde oder ein Vertrag abgeschlossen wurde (Art. 20 DSGVO).
Die Klientin/der Klient kann eine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

§11 Urheberrecht und Umgang mit zugänglich gemachten Unterlagen

Alle der Klientin/dem Klienten zugänglich gemachten Unterlagen sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Der Klientin/dem Klienten ist es nicht gestattet, die Unterlagen oder Teile daraus zu vervielfältigen und/oder Dritten zugänglich zu machen. Eine Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist untersagt. Das Trainingskonzept unterliegt dem Urheberrecht.

§12 Haftung

Die Klientin/der Klient handelt während des Erhalts und nach Erhalt eines Präsenz- und Selbstfürsorgetrainings von Stefanie Jerg eigenverantwortlich. Für Handlungen, die die Klientin/der Klient durch das Training inspiriert vornimmt, übernimmt die Trainerin keine Haftung.
Die Trainerin haftet für Schäden, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung ihrerseits beruhen. Die Höhe der Haftung ist bei Vertragsverletzungen oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung auf das von der Klienten/dem Klienten bereits gezahlte Honorar begrenzt.

§13 Widerrufsbelehrung

Der Klient hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen die Buchung eines Selbst- und Fürsorgetrainings zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Zeitpunkt der Buchung. Um das Widerrufsrecht auszuüben, schicken Sie bitte eine E‑Mail an info@stefaniejerg.com.

Folgen des Widerrufs: Nach Widerruf erstattet Stefanie Jerg alle von der Klientin/dem Klienten geleisteten und nicht abgegoltenen Zahlungen per Überweisung an die Klientin/den Klienten zurück. Es werden ausschließlich Zahlungen für noch nicht geleistete Trainings erstattet und für Trainings, die zum Zeitpunkt des Widerrufs (Sendedatum der Mail) mehr als 24 h entfernt sind. Bereits in Anspruch genommene Leistungen innerhalb der Widerrufsfrist können nicht zurückerstattet werden. Sollten Überweisungsgebühren ins Ausland fallen, trägt die Klientin/der Klient die anfallenden Transaktionskosten selbst.

§14 Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.